Die Privatinsolvenz, Unternehmensinsolvenz, ihre Vorstufen und Folgen
Dem Weg zur Privatinsolvenz gehen verschiedenste Schicksaale voraus. Während einige über Firmengründungen und hohe Kreditaufnahmen stolpern, gibt es auch solche Fälle wo über Jahre hinweg Schulden aufgebaut worden sind und sich am Ende zu einem nicht mehr zu bewältigenden Haufen angesammelt haben. Während dieser Zeit gibt es verschiedene Zwischenstufen die Schulder erreichen. Von den ersten Rechnungen und Inkasso-Schreiben geht der Weg über eine Vielzahl von Mahnbescheiden und Vollstreckungsbescheiden bis hin zur Lohnpfändung oder Kontopfändung. Gläubiger können ebenfalls die Abgabe der Eidesstattlichen Versicherung abverlangen um sicher zu gehen, dass der Schulder wirklich über keine Vermögenswerte mehr verfügt.
Wie ernst die Situations eines Schulders ist muss immer individuell betrachtet werden. Immer dann, wenn der Abbau der Schulden selbst mit einem durchdachten System auf absehbare Zeit völlig unmöglich erscheint, kommt die Privatinsolvenz in Frage. Wir möchten auf diesem Portal auf alle wichtigen Fakten zu diesem Thema eingehen. Unser Leser finden Informationen zu den Themen Inkasso, Manhnbescheid, Vollstreckungsbescheid und Pfändung sowie zur Privatinsolvenz und Eidesstattlichen Versicherung.
Wer Gläubiger hat, muss trotzdem die Ruhe bewahren und bewusst und durchdacht handeln. Das geht nur, wenn der Schulder die Situation in ihrer Dringlichkeit und Ernsthaftigkeit genau einschätzen kann und Fristen sowie entsprechende Maßnahmen kennt. Dieses Portal soll helfen das komplizierte System zu verstehen und damit arbeiten zu können. Resignation und Ahnungslosigkeit sind der direkt Weg in höhere Schulden und ein unbequemeres Leben.
Vorab: Einführung (wichtig)
1. Das Verbraucherinsolvenzverfahren.
1.1 Ziele des Verbraucherinsolvenzverfahrens
1.1.1 Vorteile durch das neue Entschuldungsverfahren.
1.1.2 Das neue Insolvenzplanverfahren für Unternehmer.
1.1.3 Ziele der Regelinsolvenz.
1.2 Voraussetzungen für natürliche Personen.
1.2.1 Rechtsgrundlagen.
1.2.2 Das Überschuldungsprinzip.
1.2.3 Vermeidbare Straftatbestände vor Insolvenzeröffnung.
1.2.4 Die große Problematik der Konkurs-Verschleppung.
1.2.5 Das Vorenthalten von Beiträgen.
1.2.6 Die Beachtung der gesetzlichen Einkommens-Pfändungsgrenzen.
1.2.7 Die neuen Pfändungsfreigrenzen 2011.
1.3 Voraussetzungen für juristische Personen.
1.3.1 Rechtsgrundlagen für die Geschäftsführer selbst.
1.3.2 Rechtsgrundlagen für die Familienangehörigen von Leitungsverantwortlichen.
1.3.3 Rechtsgrundlagen für einen GbR-Gesellschafter.
1.3.4 Gründung einer Auffanggesellschaft.
1.4 Insolvenzgericht.
1.5 Insolvenzverwalter
2. Entschuldung durch das Insolvenzverfahren.
2.1 Insolvenzfähigkeit
2.2 Die Prüfung eines außergerichtlichen Einigungsversuchs.
2.2.1 Vorlage eines Schuldenbereinigungsplanes durch den Schuldner
2.2.2 Unzulässigkeit einer Zwangsvollstreckung vor Verfahrenseröffnung.
2.3 Punktueller Ablauf eines Insolvenzverfahrens.
3. Insolvenzantrag.
3.1 Antragspflicht
3.1.1 Die wichtigsten Zuständigkeiten im Überblick.
4. Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahren.
4.1 Der Eröffnungsbeschluss.
4.1.2 Die Ablehnung eines Insolvenzverfahrens mangels Masse.
4.2 Verfahrenstypen.
4.2.1 Das Regelverfahren.
4.2.2 Das Insolvenzplanverfahren.
4.2.3 Das Verbraucherinsolvenzverfahren.
4.2.4 Der außergerichtliche Einigungsversuch.
4.2.5 Der gerichtliche Einigungsversuch.
4.2.6 Das vereinfachte Insolvenzverfahren.
4.2.7 Das Restschuldbefreiungsverfahren.
4.2.8 Das Nachlassinsolvenz-Verfahren.
5. Der Insolvenzplan.
5.1 Das Insolvenzplanverfahren.
6. Das Schuldenbereinigungsverfahren.
6.1 Das vereinfachte Entschuldungsverfahren.
6.1.1 Wenn der Schuldner zu neuem Vermögen kommt
6.1.2 Die Vorteile des vereinfachten Verfahrens.
6.2 Das neue Entschuldungsverfahren
6.3 Das Schuldenbereinigungsverfahren für juristische Personen.
7. Die Wohlverhaltensperiode.
8. Die Restschuldbefreiung.
8.1 Ausnahmen von der Restschuldbefreiung.
9. Die Stundung.
10. Auskunft
11. Veröffentlichungen.
12. Kosten.
13. Unternehmensinsolvenz: Fluchtpunkt Ausland.
13.1 Insolvenzfluchtpunkt Frankreich (Elsass)
13.2 Insolvenzfluchtpunkt Österreich.
13.3 Insolvenzfluchtpunkt England.
13.4 Vermögensschutz für Unternehmer und Selbständige.
14. Wie Unternehmen ausgeschlachtet werden.
15. Das Finanzamt als Gläubiger
15.1 Die Restschuldbefreiung für Steuerhinterzieher
15.1.1 Der Grundsatz der unrichtigen Angabe.
15.2 Nachträgliche Aufteilung der Steuerschuld.
14. Aktuelle Urteile
